Mit lebhafter
Stimmung und viel Spielfreude begeisterte die Reinholds Brass Band
unter der Leitung ihres Dirigenten, Martin Asmacher, ihre Zuhörer
beim traditionellen Frühschoppenkonzert in der Dampfbierbrauerei am
Sonntag, den 9. November.
Empfangen und
eingestimmt wurde das Publikum im voll besetzten Saal mit dem
bekannten Konzertmarsch „Castle Park“.
Moderator und
Entertainer, Torsten Ostermann, vermittelte dem Publikum gleich zu
Beginn, dass es eine gelungene Mischung aus erfolgreicher Filmmusik
vom „Wilden Westen“ über Spionage-Thriller à la „James Bond“ bis zu
den bedeutendsten Box-Legenden wie „Rocky Balboa“ und modernen
Swing- und Jazz-Themen zu Gehör bekommt.
Nach der
Würdigung des Pop-Idols Freddy Mercury mit „Bohemian Rhapsody“, die
einfühlsamer nicht hätte präsentiert werden können, folgten die
nicht weniger unter die Haut gehenden Filmtitel von Morricone, in
denen insbesondere der Solist an der Trompete, Nils Ermert, den
Zuhörern begeisterten Zwischenapplaus entlockte.
Brilliante
Solo-Einlagen der Schlagzeuger in „Fascinating Drums“ verschafften
den kurzzeitig nicht beschäftigten Musikerinnen und Musikern eine
kurze Verschnaufpause, die völlig spontan zum Lesen der Tageszeitung
oder zum Beenden eines Maschenwerks mit Stricknadeln einlud.
Nachdem sich
Gäste und Einladende mit frisch gebackenen Brezeln und erfrischenden
Hopfengetränken in der Pause stärken konnten, bewiesen strahlende
Trompeten ein weiteres Mal ihre glänzende Artikulation und
Virtuosität in Rocky- und James-Bond-Qualität in „Gonna Fly Now“ und
„Live and Let Die“ mit dem Solisten, Christian Hesselmann.
Spanische
Melodien in „Malaguena“ sowie das Medley „Swing the Thing“ über
Themen von Duke Ellington läuteten schließlich das Ende eines
anspruchsvollen und abwechselungs-reichen musikalischen Programms
ein.
Mit jubelndem
Applaus und überzeugender Ausgelassenheit forderte das Publikum
weitere Zugaben ein, die Martin Asmacher und seine Band gerne
traditionell mit Marsch- und Dixie-Einlagen erfüllten.
BW